Dienstag, 26. Januar 2021

10 Positive Glaubenssätze für Kinder – Mit Kindern kommunizieren

 


Positive Glaubenssätze, auch Affirmationen genannt, können Kinder nachhaltig in einer gesunden Entwicklung fördern. Selbstwert, Selbstliebe und Selbstwirksamkeit werden nachweislich durch diese unterstützenden und kraftgebenden Sätze gestärkt.

Anstelle von Lob, welches Kinder von extrinsischer (äußere) Motivation abhängig macht, bestärken zustimmende Affirmationen die intrinsische (innere) Motivation. Das Kind lernt in seine Stärken zu vertrauen, sich selbst zu lieben und zu erkennen, was es alles erreichen kann, wenn Eltern diesen Prozess mit unterstützender und anerkennender Kommunikation bestärken.

Gerade in dieser angespannten Zeit, in der wir Eltern jeden Tag an unsere Grenzen kommen und wahrscheinlich öfter als sonst sprachlich danebengreifen, können bewusst eingesetzte positive Glaubenssätze einen Ausgleich schaffen und den Kindern gleichzeitig zeigen, dass wir an sie und sie an sich glauben dürfen.

1.      Du bist ein toller, liebenswerter, ehrgeiziger, wunderbarer,…(passende Eigenschaften einsetzen) Mensch.

2.      Du bist super, wie du bist.

3.      Du wirst von uns geliebt und unterstützt.

4.      Du kannst das schaffen. Jeden Tag seit ich deine Mama staune ich über alles, was du Großartiges machst.

5.      Du kannst das entscheiden. Du hast die Macht deinen Tag positiv zu beeinflussen.

6.      Du bist wichtig.

7.      Deine Wünsche sind wichtig! Komm wir überlegen, wie du sie erreichen kannst!

8.      Deine Meinung zählt und ich höre mir gern an, was du denkst.

9.      Du darfst das so machen, wie du willst.

10.   Du bist stark.

Natürlich können diese Sätze voller Gefühl und Wertigkeit im Alltag ihren Platz finden oder „nur als pädagogisch wertvoll“ eingebaut werden. Der Umgang mit dem eigenen Mindset, den eigenen Glaubenssätzen und die Wahrnehmung von unbewusst gesagten „negativen“ Sätzen im Alltag ist dafür sehr wichtig. 

Zudem können wir diese Bestärkungen einbauen, auch voller Gefühl, und daneben oftmals unbewusst oder unhinterfragt hinderliche Glaubenssätze bei unseren Kindern etablieren, weil wir uns selbst nicht verändern und weiterhin auf Leistung („Eine 1, du bist ja toll“), Lob („Du hast heute ja richtig ordentlich gegessen“), Gehorsam („Wenn du noch einmal laut singst, dann will ich dich heute nicht mehr sehen“), Strafe („Da gehst du jetzt eben ohne Nachtisch ins Bett“) und Stress („Immer bummelst du…“) setzen.

Der Weg zu einer wertschätzenden Kommunikation und einem bedürfnis- und beziehungsorientierten Umgang in der Familie geht immer über die eigene Reflexion, über den eigenen Willen sich zu hinterfragen und die Bereitschaft Dinge umzusetzen und zu ändern.

Deine Anne

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